Deri soll Vertrauten seinen geplanten Rücktritt als Shas-Vorsitzender mitgeteilt haben
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Der Shas-Vorsitzende Aryeh Deri soll Vertrauten am Donnerstag gesagt haben, dass er nach dem enttäuschenden Wahlergebnis die Parteiführung abgeben wolle. Führende Rabbiner versuchten Berichten zufolge, ihn zum Bleiben zu bewegen, während die Bewegung nach der Wahl vor einer ungewissen Führungsfrage stand. An den berichteten Gesprächen waren Oberrabbiner David Yosef sowie die Mitglieder des Rates der Tora-Weisen, Rabbiner Moshe Salim, Rabbiner Shmuel Betzalel und Rabbiner Yehuda Cohen, beteiligt. Sie wollten Deri im Laufe des Tages zu Hause besuchen und ihn zum Umdenken bewegen. Den Schilderungen dieser Gespräche zufolge begründete Deri seine Absicht mit den Worten: „Ich bin es müde, die Bewegung zu führen.“ Seine Äußerungen wurden aus privaten Gesprächen berichtet und nicht als öffentliche Rücktrittserklärung veröffentlicht. Deri soll außerdem gesagt haben, dass er bereits vor der Wahl einen Rückzug erwogen habe und das Ergebnis ihn darin bestärkt habe. Die Berichte beschrieben die Bemühungen der geistlichen Führung, ihn umzustimmen, und keine abgeschlossene Übergabe der Verantwortung an einen Nachfolger. In einer offiziellen Botschaft zur Wahlnacht, die am frühen 28. Oktober veröffentlicht wurde, dankte Deri den Wählern, dem Rat der Tora-Weisen, Rabbinern, Vertretern und Aktivisten. Er erklärte, die Nachwahlbefragungen wichen stark voneinander ab, und rief dazu auf, die tatsächlichen Ergebnisse abzuwarten. Zugleich bekräftigte er, seine Informationen deuteten auf ein sehr gutes Ergebnis für Shas hin.
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