Yashar: Personen mit Verbindung zum Likud riefen nach der Wahl Parteimitglieder an
Veröffentlicht
Ursprünglicher Bericht Die von Gadi Eisenkot geführte Partei Yashar erklärte am Samstagabend, dem 31. Oktober, Personen, die sie dem Likud zuordne, hätten in den vergangenen Stunden ihre Mitglieder angerufen. Die Partei nannte Almog Cohen, Yoav Kisch und Yaakov Bardugo sowie weitere, nicht namentlich genannte Personen als diejenigen, die ihrer Darstellung zufolge Kontakt aufgenommen hätten. Die Partei stellte die Kontaktversuche als Druck nach der Wahlniederlage des Likud dar. Diese Einordnung und die Schilderung der Anrufe stammten von Yashar. Die Erklärung nannte weder einzelne Empfänger der Anrufe noch beschrieb sie ein Angebot oder eine Forderung während eines Gesprächs. Yashar erklärte: „Wir sind entschlossen, die Entscheidung der Öffentlichkeit umzusetzen.“ Die Partei bekräftigte ihre Absicht, eine zionistische Regierung zu bilden, die allen Israelis dient. Zuvor am selben Abend hatte Yair Lapid erklärt, er habe Eisenkot getroffen und mit ihm die Wahlergebnisse besprochen. In seiner eigenen Erklärung sagte Lapid, beide hätten ihre Schritte aus einer gemeinsamen Verpflichtung zur Umsetzung des Wählerwillens abgestimmt. Das Treffen und die anschließende Darstellung der Partei zu den Anrufen waren getrennte Entwicklungen in den Gesprächen nach der Wahl. Die formellen Konsultationen mit dem Präsidenten standen noch bevor. Präsident Isaac Herzog erklärte am 29. Oktober, er werde nach Erhalt der offiziellen Ergebnisse Vertreter aller Knesset-Fraktionen treffen. Er verwies auf Konsultationen in der folgenden Woche und rief die politischen Führungspersonen auf, zu überlegen, was für das Land am besten sei. Aktualisierung • Die Ministerin für Siedlungswesen und nationale Aufgaben, Orit Strock, erklärte, sie habe Tal Ohana von Yashar am 31. Oktober angerufen, um ihr zum Einzug in die Knesset zu gratulieren. Ohana habe den Anruf jedoch nicht angenommen. Strock beschrieb ihre Beziehung als eine Freundschaft, die bei der Arbeit am Wiederaufbau der Gemeinden an der Nordgrenze entstanden sei.
Quellen
Personen in dieser Meldung


Kommentare
Kommentare werden geladen …