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Liberman will laut Bericht einen eigenen Versuch zur Regierungsbildung anstreben

Der Vorsitzende von Yisrael Beytenu, Avigdor Liberman, wird voraussichtlich um die Möglichkeit bitten, selbst eine Regierung zu bilden. Das geht aus einem Bericht hervor, der am Sonntagabend, dem 1. November, ausgestrahlt wurde. Der gemeldete Plan würde einen weiteren möglichen Kandidaten ins Spiel bringen, während die Parteien des Veränderungsblocks um eine Einigung zur Regierungsbildung ringen. Der Bericht meldete weder einen bereits gestellten Antrag Libermans noch die Erteilung eines Mandats. Dem Bericht zufolge wächst innerhalb des Blocks die Einschätzung, dass Yashar-Chef Gadi Eisenkot keine Regierung bilden könnte, selbst wenn Präsident Isaac Herzog ihm den ersten Versuch überließe. Der mögliche Schritt Libermans wurde mit diesen Zweifeln und den anhaltenden Schwierigkeiten verknüpft, Vereinbarungen zwischen den Parteien zu erreichen. Neben den Verhandlungen über die Regierungsbildung besteht dem Bericht zufolge zwischen den meisten Fraktionen des Blocks grundsätzlich Einigkeit darüber, die Wahl eines Knesset-Präsidenten und die Einsetzung des Organisationsausschusses voranzutreiben. Die vorgeschlagene parlamentarische Tagesordnung umfasst auch die Festlegung eines Termins für eine erneute Wahl des Staatskontrolleurs und die Einsetzung einer staatlichen Untersuchungskommission. Liberman teilt diese Übereinkünfte demnach nicht; die Person des vorgeschlagenen Parlamentspräsidenten bleibt offen. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu soll Likud-Kollegen gewarnt haben, dass ein Austausch des Parlamentspräsidenten eine breite Regierung ausschließen würde. Er wurde mit den Worten zitiert: „Wir werden keiner breiten Regierung beitreten, wenn sie einen Knesset-Präsidenten wählen.“ Der Bericht beschrieb rechtliche Hindernisse für Gesetzgebung ohne Bezug zur Regierungsbildung; er meldete weder eine vereinbarte Regierungskoalition noch einen terminierten Antrag Libermans.

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