CENTCOM widerspricht Irans Dementi von Angriffen auf Zivilisten
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Das US-Zentralkommando wies in einer am 2. November veröffentlichten Erklärung ein Dementi von Angriffen auf Zivilisten zurück, das es dem iranischen Außenminister zuschrieb. Das Kommando warf Iran vor, gezielt zivile Infrastruktur, Wohnviertel und weitere Einrichtungen in benachbarten Golfstaaten anzugreifen, und widersprach damit der Darstellung des Ministers über Irans Vorgehen in der Region. CENTCOM beschuldigte Iran außerdem, gezielt zivile Seeleute auf See anzugreifen. In den vergangenen Monaten seien dabei mehr als 20 getötet worden. Die Zahl wurde als Gesamtbilanz angegeben, nicht als Opferzahl eines neu bekannt gewordenen Angriffs. Das Kommando erklärte: „Irans wahllose Aggression ist offenkundig und unentschuldbar.“ Die Vorwürfe und die Opferzahl geben die Darstellung des US-Militärs wieder. Die Zurückweisung folgte auf weitere CENTCOM-Erklärungen zur Handelsschifffahrt und zu Einsätzen der US-Marine. Am 31. Oktober teilte das Kommando mit, 144 Handelsschiffe seien umgeleitet worden, während seine Streitkräfte die Blockade durchsetzten. Es veröffentlichte diese Gesamtzahl zusammen mit einem Foto eines Hubschraubers vom Typ MH-60R Sea Hawk, der vom Flugzeugträger USS George Washington abhob. Am 28. Oktober hatte CENTCOM Behauptungen iranisch kontrollierter Medien zurückgewiesen, wonach Handelsschiffe in der Straße von Hormus auf Minen liefen. Es erklärte, US-Streitkräfte hätten die international anerkannten Hauptschifffahrtswege geräumt. Diese Routen seien weiterhin frei, und Tausende Schiffe hätten sie sicher passiert.
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