Trump und Netanyahu sollen telefonisch über erneute Kämpfe gegen Iran gesprochen haben
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US-Präsident Donald Trump und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu haben nach Angaben von mit dem Gespräch vertrauten Personen am Samstagmorgen, dem 31. Oktober, nach US-Zeit telefonisch über erneute Kämpfe gegen Iran gesprochen. Berichte über das Telefonat wurden in Israel am frühen Sonntag bekannt, während Washington mögliche weitere militärische Schritte erwog. Das berichtete Telefonat folgte auf ein Gespräch Trumps mit hochrangigen Militärkommandeuren über Möglichkeiten zur Wiederaufnahme von Operationen gegen Iran. Die Berichte beschrieben eine Beratung der beiden Staats- und Regierungschefs über die Konfrontation mit Iran, nannten jedoch weder eine vereinbarte Operation noch ein Datum für Angriffe. Als Grundlage der Angaben zum Gespräch wurden mehrere damit vertraute Personen genannt. Außenminister Marco Rubio hatte zuvor am Samstag erklärt, Trump habe noch nicht über weitere militärische Schritte entschieden. Zum Abschluss des Treffens der G20-Außenminister in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia sagte Rubio, der Präsident bevorzuge Diplomatie, sofern sie amerikanische Sicherheitsbedenken ausräume. „Wenn es eine diplomatische Lösung gibt, wären wir dafür offen“, sagte Rubio. Er wisse nicht, ob die von Katar angeführten diplomatischen Bemühungen einen konkreten Zeitrahmen hätten. Die beiden führenden Politiker haben bereits früher über Irans Atomprogramm und Verhandlungen gesprochen. In einer Erklärung vom 24. Mai zu einem Telefonat am Vorabend sagte Netanyahu, zu ihren vereinbarten Zielen gehörten der Abbau iranischer Anreicherungsanlagen und die Entfernung angereicherten Nuklearmaterials. Außerdem hätten sie über ein Memorandum zur Wiederöffnung der Straße von Hormus und über Verhandlungen zu einem abschließenden Atomabkommen gesprochen.
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