Analyse: Steuerermäßigungen für Hightech-Firmen müssen kommunale Einnahmen nicht senken
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Eine Analyse des Geocartography-Instituts kommt zu dem Ergebnis, dass ermäßigte kommunale Grundsteuersätze für Hightech- und Softwareunternehmen nicht zwangsläufig geringere Steuereinnahmen aus Gewerbeimmobilien bedeuten. Der am 6. November vorgestellte Vergleich untersucht israelische Städte mit unterschiedlichen Tarifen und Gewerbeflächen. Er beschreibt bestehende Regelungen und keine neu beschlossene Steueränderung. Laut dem Institut besteht zwischen der Ermäßigung und den kommunalen Einnahmen „kein einfacher Zusammenhang“. Der Vergleich beziffert Tel Avivs jährlichen Hightech-Tarif für 2024 auf etwa 196 Schekel je Quadratmeter, gegenüber 308–450 Schekel für gewöhnliche Büros. Unternehmen trugen 63,9 % zu den Grundsteuereinnahmen der Stadt bei; zugleich entfielen 16,6 Quadratmeter Gewerbefläche auf jeden Einwohner. In Herzliya lagen die Hightech-Tarife bei 146–159 Schekel je Quadratmeter, verglichen mit 250–350 Schekel für gewöhnliche Büros; Unternehmen lieferten 47,9 % der Grundsteuereinnahmen. Im Wissenschaftspark von Karmiel betrugen die entsprechenden Tarife etwa 52 beziehungsweise 250–255 Schekel. Unternehmen standen für 51,6 % der Grundsteuereinnahmen Karmiels, und die Gewerbefläche belief sich auf 17,1 Quadratmeter je Einwohner. Der Vergleich nennt außerdem Hightech-Tarife von 100–151 Schekel in Modi'in-Maccabim-Re'ut und 60–66 Schekel im Hightech-Park von Be'er Sheva. Nach Auslegung des Instituts sind neben dem Tarif auch Nachfrage und belegte Fläche entscheidend: Ein niedrigerer Satz kann helfen, Unternehmen anzuziehen, wenn die Alternative ein leer stehendes Gebäude wäre.

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