Netanyahu behauptet, Stimmzettel rechter Parteien würden beschädigt
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Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat am Dienstag behauptet, in Wahllokalen würden Stimmzettel rechter Parteien beschädigt. In einer um 11:59 Uhr israelischer Zeit auf seinem offiziellen Telegram-Kanal veröffentlichten Nachricht forderte er Wähler auf, ihre Stimmzettel vor der Stimmabgabe zu prüfen, und bat Unterstützer, seine Warnung zu verbreiten. Netanyahu schrieb: „Stimmzettel rechter Parteien werden in Wahllokalen beschädigt.“ Er forderte die Wähler auf, sicherzustellen, dass ihr Stimmzettel vollständig, unbeschädigt und frei von Markierungen sei, und bat sie, nichts darauf zu schreiben. Seine Nachricht nannte weder Wahllokale, betroffene Parteien oder Täter noch die Zahl der betroffenen Stimmzettel und enthielt keine Belege. Die Warnung erfolgte zwischen zwei Aufrufen zur Wahlbeteiligung am Wahltag. Um 11:53 Uhr behauptete Netanyahu, die Beteiligung in linken Hochburgen sei höher als üblich, und rief rechte Wähler zur Unterstützung des Likud auf. Um 12:16 Uhr erneuerte er diesen Aufruf und stellte einer von ihm als hoch beschriebenen Beteiligung auf der Linken Gleichgültigkeit auf der Rechten gegenüber. Dies waren seine Wahlkampfbehauptungen. Eine am Montag bekannt gewordene Klarstellung des Zentralen Wahlausschusses warnte, dass hinzugefügte Wörter, Unterschriften, Zeichnungen oder Markierungen auf gedruckten Stimmzetteln eine Stimme ungültig machen können. Wähler, die beschädigte oder markierte Stimmzettel finden, wurden aufgefordert, sich an den örtlichen Wahlausschuss zu wenden. Die Hinweise unterschieden gedruckte von unbedruckten weißen Stimmzetteln: Fehlt der gewünschte gedruckte Stimmzettel, dürfen Wähler die Kennbuchstaben der Liste mit blauer Tinte auf einen leeren Stimmzettel schreiben.
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