Führung der Partei Vereinigtes Tora-Judentum berät sich vor Empfehlung für das Premieramt mit Tora-Gelehrten
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Die Führung der Partei Vereinigtes Tora-Judentum (UTJ) kam am 1. November in Bnei Brak zusammen, um über ihre Empfehlung für das Amt des Ministerpräsidenten und die Bildung der nächsten israelischen Regierung zu beraten. Parteichef Yaakov Asher, Yitzhak Goldknopf und Meir Porush vereinbarten, sich mit Tora-Gelehrten und chassidischen Weisen zu beraten und gegen Ende der Woche erneut zusammenzukommen. Die drei erörterten das Wahlergebnis und den politischen Kurs der Fraktion. Der angekündigte nächste Schritt lässt die Empfehlung offen, während sie rabbinischen Rat einholen. Frühere Berichte vom Treffen nannten auch die Abstimmung über die Ablösung des Knessetpräsidenten als Thema. Ein späterer Bericht besagte, die Fraktion werde die Entscheidung der Rabbiner abwarten, deren Rückkehr aus dem Ausland im weiteren Wochenverlauf erwartet werde. Die Beratungen finden statt, während Präsident Isaac Herzog sich darauf vorbereitet, am Mittwoch Konsultationen mit den gewählten Fraktionen zu beginnen. Am Sonntagabend schickte Eyal Shviki, Generaldirektor der Präsidentenresidenz, den Fraktionsvertretern förmliche Einladungen. Darin wurden sie aufgefordert, sich darauf vorzubereiten, Ideen zur Vermeidung einer weiteren Wahl anzuhören und vorzuschlagen. Herzog ordnete an, die Konsultationen auf Medienplattformen live zu übertragen. Ein Pressezentrum wird es den Fraktionsvorsitzenden zudem ermöglichen, nach ihren Treffen Erklärungen abzugeben. Das nächste angekündigte UTJ-Treffen fällt damit in dieselbe Woche wie die Konsultationen beim Präsidenten. Im Bericht über das Führungstreffen wurde jedoch keine endgültige Empfehlung für einen Kandidaten bekannt gegeben.
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