Netanyahus Anwalt gerät bei Mandelblits Kreuzverhör mit Staatsanwältin aneinander
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Der frühere Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit hat am 2. November seine Aussage im Prozess gegen Benjamin Netanyahu vor dem Bezirksgericht Jerusalem fortgesetzt. Verteidiger Amit Hadad befragte ihn zum ursprünglichen Verdacht im Fall 4000 und zu den Beweisen für Anfragen zur Berichterstattung auf der Nachrichtenseite Walla. Dabei kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Hadad und Staatsanwältin Yehudit Tirosh, bei der die Vorsitzende Richterin eingreifen musste. Mandelblit beschrieb den Verdacht als eine praktische Möglichkeit, journalistische Inhalte zu beeinflussen, um einen erheblichen Vorteil zu erlangen. Hadad stellte die Sachverhaltsdarstellung infrage, die dem früheren Generalstaatsanwalt bei seinen Entscheidungen vorgelegt worden war. Er behauptete, Mandelblit seien zahlreiche Fälle nicht gezeigt worden, in denen Walla Anfragen aus Netanyahus Büro abgelehnt oder Inhalte entgegen diesen Anfragen veröffentlicht habe. Hadad sagte Mandelblit, eine Prüfung dessen, was ihm nach Darstellung der Verteidigung vorenthalten worden sei, würde ihn erstaunen. Tirosh widersprach der Darstellung der Beweise. Hadad erwiderte: „Sie machen mir überhaupt keine Angst.“ Richterin Rivka Friedman-Feldman beendete die Auseinandersetzung und wies Mandelblit an, auf einige der Bemerkungen nicht zu antworten. Die Verteidigung untersuchte auch, ob polizeiliche Befragungen zu Israel Hayom im Jahr 2017 den erteilten Genehmigungen entsprachen. Der Wortwechsel am Montag betraf die Grundlage und den Umfang der Ermittlungen; Hadads Behauptung, Informationen seien vorenthalten worden, war ein Vorbringen der Verteidigung und keine neue gerichtliche Feststellung.
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