Polizei: Zelle bei Dschenin fertigte Raketenkörper und führte drei Teststarts durch
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Die israelische Polizei teilte am 3. November mit, eine mutmaßliche Zelle im Raum Dschenin habe einen Raketenkörper und Sprengsätze hergestellt sowie drei Teststarts durchgeführt. Sechs Bewohner der Gegend, alle zwischen dreißig und vierzig Jahre alt, seien wegen des Verdachts festgenommen worden, an einer Infrastruktur zur Herstellung von Raketen für den Einsatz gegen Israel und seine Sicherheitskräfte beteiligt gewesen zu sein, erklärte die Polizei. Der Bekanntgabe gingen Ermittlungen voraus, die die zentrale Ermittlungseinheit des Polizeibezirks Judäa und Samaria und der Schin Bet in den vergangenen Monaten geführt hatten. Nach Polizeiangaben gehörten ein M16-Gewehr und ein RPG-Körper zu den sichergestellten Waffen. Die Erklärung beschrieb die Herstellung eines Raketenkörpers und Versuche einschließlich der drei Teststarts; deren Daten und eine Raketenreichweite nannte sie nicht. Nach Polizeiangaben kommunizierte ein externer Kontakt über eine Nachrichten-App mit dem Hauptverdächtigen und lieferte Informationen über Materialien zur Herstellung von Sprengstoff. Die Ermittler stellten zudem Schriftstücke mit Anleitungen zu Sprengstoffen, Raketen und Sprengsätzen sicher. Die Erklärung identifizierte den Kontakt nicht und nannte weder ein Land noch eine Organisation hinter dieser Kommunikation. Die Polizei erklärte, am Wochenende sei gegen die sechs Verdächtigen eine staatsanwaltschaftliche Erklärung zur beabsichtigten Anklageerhebung eingereicht worden; Anklagen würden in den kommenden Tagen erwartet. Die Bekanntgabe beschrieb Verdachtsmomente aus den Ermittlungen und keine Verurteilungen. Sie berichtete nicht, dass bereits Anklagen eingereicht worden seien.

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