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Israir-Chef: Prüfung einer Arkia-Übernahme ist vorläufig

Israir-Chef Uri Sirkis hat den Beschäftigten am Freitag, dem 6. November, mitgeteilt, dass eine Anfrage zu einer möglichen Übernahme von Arkia lediglich einer vorläufigen Prüfung unterzogen werde. Nach Berichten über einen möglichen Zusammenschluss der beiden israelischen Fluggesellschaften erklärte er, es sei keineswegs sicher, dass das Verfahren zu einer Transaktion führen werde. Sirkis bezeichnete Arkia als „würdigen Wettbewerber“ und skizzierte eine mögliche Gruppe, die beide Marken, ihre Erfahrung und ihre Ambitionen mit der technologischen Infrastruktur und den Strukturen von Israir als börsennotiertem Unternehmen verbinden würde. Als mögliches Ergebnis nannte er eine Flotte von 20 Flugzeugen unter israelischer Flagge sowie Einsparungen im Betrieb und Wettbewerb mit ausländischen Airlines bei Preisen und Service. Dies waren Ziele eines möglichen Zusammenschlusses, keine Bedingungen eines vereinbarten Geschäfts. Der Unternehmenschef verwies zudem auf Technologieinvestitionen, darunter Amadeus und KI-gestützte dynamische Preisgestaltung, sowie die Erweiterung eines Wartungszentrums auf Zypern. Als strategisches Ziel nannte er 3,5 Millionen Passagiere bis 2030. Weder die Passagierzahl noch die vorgeschlagene gemeinsame Flotte wurden als aktuelles Betriebsergebnis dargestellt. In ihrer offiziellen Mitteilung vom 4. November hatte die Israir Group erklärt, sie habe eine Anfrage zur Prüfung einer Arkia-Übernahme erhalten, diese zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht geprüft. Das Unternehmen werde über eine spätere Prüfung und Entscheidung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben berichten. In seinem Freitagsbrief bat Sirkis die Beschäftigten, den Routinebetrieb aufrechtzuerhalten, und versprach Transparenz bei weiteren Entwicklungen.

Quellen

Israir Group Ltd.Sprache der Quelle: HebräischÖffnet in einem neuen Tab.Sekundärquellen:1
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