Wahlausschuss lehnt Ausschluss der Liste Religiöser Zionismus–Zehut mit 21 zu 3 Stimmen ab
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Der Zentrale Wahlausschuss unter Vorsitz des Vizepräsidenten des Obersten Gerichts, Noam Sohlberg, hat am 24. September den Antrag abgelehnt, die Liste Religiöser Zionismus–Zehut von der Wahl zur 26. Knesset auszuschließen. Drei Mitglieder stimmten dafür, 21 dagegen, Enthaltungen gab es keine; die Entscheidung und ihre Begründung werden dem Obersten Gericht zur Überprüfung vorgelegt. Das Zulat-Institut, dem sich unter anderem der frühere Verteidigungsminister Moshe Ya'alon sowie die früheren Minister Yael German und Omer Bar-Lev angeschlossen hatten, hatte argumentiert, die Liste negiere den demokratischen Charakter Israels und stachele zum Rassismus auf. Generalstaatsanwältin Gali Baharav-Miara sprach sich gegen den Ausschluss aus, da sie keine „kritische Masse“ an Beweisen sah.

